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Maker.Kids ausgezeichnet


Foto Christian Reinhold / Landesmedienzentrum BW

Das e.tage-Projekt Maker.Kids im Stadtlabor (jetzt: Verschwörhaus) wurde vom Kindermedienland als eines von drei Leuchtturmprojekten in Baden-Württemberg im Rahmen des Wettbewerbs Idee-BW (www.idee-bw.de) ausgezeichnet. 

In Ulm steht mit dem Verschwörhaus am Weinhof 9 ein „digitaler Bolzplatz“ zur Verfügung. Ausgestattet mit der notwendigen Technik für Hard- und Softwareprojekte und digitale Fabrikation steht es für alle Altersschichten offen. 

Mit dem Projekt Maker.Kids öffnet die e.tage das Verschwörhaus für Kinder und Jugendliche und regt sie zu vielfältigen Maker-Aktivitäten an. Neben technischem Verständnis und Know-How stehen Kreativität, Erfindungsgeist, Teamarbeit, handwerkliche Fertigkeiten und natürlich der Spaß am Mitmachen im Mittelpunkt. 

Do-it- Yourself liegt im Trend. Kommen dabei digitale Werkzeuge und Technologien wie Mikrocontroller, Sensoren, 3D-Drucker, Schneideplotter etc. zum Einsatz, so spricht man von Maker-Aktivitäten.

Wir planen beispielsweise folgende Projekte: 

- Clevere Wearables austüfteln

- Bewegte Kunstobjekte schaffen

- Interaktive Sportgeräte löten

- Müll digital upcyclen

- Soundmaschinen gestalten

- 3D-Schmuck drucken

- Textildruck programmieren

etc..

Die Maker-Aktivitäten richten sich an Kinder und Jugendliche ab Grundschulalter aus dem Ulmer Raum sowie der Region. In Ferienzeiten wollen wir mit mehrtägigen Maker-Tagen insbesondere interessierte Kinder / Jugendliche erreichen. Während der Schulzeit soll der Maker-Treff  schulischen Gruppen aller Schulformen sowie gegebenenfalls auch freien Gruppierungen offen stehen. Akzente wollen wir immer wieder mit spezifischen Angeboten setzen wie z.B. Themen und Angebotsformen, die inbesondere Mädchen oder auch junge Migranten / Geflüchtete ansprechen. 

Um das nötige Know-How nach Ulm zu holen,  kommen Experten aus Berlin/Ludwigsburg (Tinkertank) sowie von der Uni Bremen zu uns, und führen gemeinsam mit unseren Multiplikatoren beispielhafte Projekte durch. 

Die ersten Angebote fanden bereits im Dezember mit der Realschule Wiblingen statt, in den Faschingsferien folgen weitere und richtig los geht es dann an Ostern mit dem Tinkertank-Camp und dem Projekt Kunst trifft Code. Und es sind bereits Schulkooperationen z.B. mit dem Kepler-Gymnasium geplant. 

In all unseren Planungen haben wir Unterstützung von Stefan Kaufmann (Hauptamtlicher im Verschwörhaus), der unseren Projekten sehr positiv gegenüber steht. Mit unserem Projekt kooperieren wir mit der Uni Ulm, der Firma ScanPlus, Schulen, Künstlern und Kreativen. Auch die Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd ist an einer Zusammenarbeit interessiert, hier wird es noch Gespräche geben. 

Unsere Förderung durch Idee-BW erstreckt sich über zwei Jahre. Wir hoffen, dass sich die Aktiviäten bewähren und wir dann Möglichkeiten finden, das Angebot zu verstetigen.